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Gefahren beim Peeling

Das Peeling wird oft als Allheimlittel gegen Zeichen der Hautalterung (Anti-Aging), gegen Akne, gegen Narben und Anderes empfohlen. Grundsätzlich kann das Peeling die Hautbeschaffenheit verbessern. Doch der unkontrollierte Einsatz schadet mehr, als er nutzt.

Falsch angewandt kann das Peeling Gefahren bergen. Generell empfiehlt es sich nicht, ein Peeling vorzunehmen, wenn Hautentzündungen vorhanden sind. Hier wirkt das Peeling reizend auf die entzündeten Stellen und die Entzündung wird auf andere Hauptpartien übertragen.

Wichtig ist es, das Peeling nicht zu häufig einzusetzen. Das heißt, dass bei normaler gesunder Haut lediglich einmal monatlich ein Peeling ausreichend ist. Da die Haut sich etwa alle 28 Tage regeneriert, genügt die Entfernung der obersten Hautschüppchen (Hornschicht) vollkommen. Bei häufigerer Anwendung ist eine Zerstörung des Säureschutzmantels möglich. Die Haut ist dann schutzlos den Umwelteinflüssen ausgesetzt.

Oft werden für die Peelings Bürsten angewandt. Dies kann gefährlich werden, wenn Entzündungen auf der Haut vorhanden sind. Die Bakterien werden dadurch weiter "geschmiert" und infizieren damit weitere Hautabschnitte. Außerdem müsste nach jeder Behandlung die Bürste desinfiziert werden.

Besonders bei einem Fruchtsäure-Peeling ist darauf zu achten, dass dieses von Fachleuten, insbesondere Hautärzten angewandt wird. Die Fruchtsäure wirkt in der falschen Dosierung und Anwendungsdauer ätzend. Die Haut wird verletzt und kann unschöne Narben davon tragen.

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